CD „Reise zur anderen Welt“ (2009)

Preis 15,00 Euro zur Bestellung

Titel
1. Skål
2. Coat-an-Noz
3. Gaudium Pagani
4. Waldskrazruna
5. Phol ende Wodan
6. Musicus Anonymus
7. Owê
8. Thorslob
9. Thorshymne & Thorstanz
10. Twa Corbies
11. Dejlig Rosa
12. Der wackere Roland
13. Ballade der ewigen Spielleut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Wer wagt die Reise zur anderen Welt ….
…. wo Verse und Melodien geisterhaft durch’s Dunkel schweben und darauf harren, entdeckt und gesungen zu werden? Diese Reise ist wie das Eintauchen tief in’s eigene Innere, wo der Poet in uns schläft und uns die Musen berühren. Wie der lange Pfad durch unser Leben, der Kunst mit jedem Schritt immere reichere Erfüllung schenkend. Und wie die Fahrt durch die weiten Lande, die einen tapferen Spielmann stets auf neuen Wegen zu wunderlichen Begegnungen und Begebenheiten führt. In seinen Geschichten und Liedern leben sie weiter, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Lauscht also den Klängen der Spielmannsschar. den altüberlieferten wie auch den Stückleyn aus eigener Feder. Vielleicht entführen sie Euch einige Schritte weit in jene geheimnisvolle Welt ….
…. wo im Nebel die Träume umgeh’n…“

Mit Gastmusiker:  

Dords bei Titel (4) Waldskrazruna und (5) Phol ende Wodan

   
© 2008/2009 Aufgenommen, gemischt und gemeistert von Magister Christoph Brandes in den hehren Hallen der Iguana Studios zu March-Buchheim
   
  • CD-Rezension aus folkworld #41: „Der vor zehn Jahren gegründete siebenköpfige Spielleutetrupp Heidenspass hat für sein zweites Album sechs instrumentale und drei gesungene Eigenkompositionen, zwei Vertonungen von historischen Texten und zwei traditionelle Lieder aufgenommen. Die Musikanten verfügen über eine beeindruckende Sammlung historischer und traditioneller Instrumente: verschiedene Dudelsäcke, Flöten und Schalmeien, Gitarren, Lauten, Balalaika und Mandoline wie auch Drehleier und Trommeln. Der Heidenspass beginnt mit dem instrumentalen „Skal“, einer rhythmischen Melodie des Skalden, der (unter anderen) für den Klang der Windinstrumente zuständig ist. Er schrieb auch die Musik zum Text von Hamingja, die auch kräftig in den Sack bläst und unermüdlich die Leier dreht, und dem „Klöppler von Notre Band“ Greyff. Wunderschöne mehrstimmige Gesänge, betörender Rhythmus und der Klang von Flöte, Drehleier, Saiteninstrumenten, Schalmeien, Dudelsäcken und Trommeln beherrschen dieses Lied. Man hört instrumentale tanzbare Stücke wie Skaldes „Gaudium Pagani“ (man beachte das Wortspiel: der Spaß der Heiden), rockige Hymnen wie Kriegfrieds „Das Thorslied“, das sich aus dem gesprochenen „Thorslob“ und dem rasanten „Thorshymne & Thorstanz“ zusammensetzt, aber auch das zu einer traditionellen bretonischen Melodie gesungene schottische Traditional „Twa Corbies“ oder das schwedische Liebeslied „Dejlig Rosa“. Gastmusiker Gerry Schnebel von Ridewanz brilliert bei Greyffs Vertonung eines der ältesten schriftlichen Überlieferungen deutscher Literatur, „Phol ende Wodan“, auf dem Dord, ein mittelalterliches Instrument, das sowohl in Form wie auch beim Klang dem Didgeridoo sehr ähnlich ist und Hamingja singt die Vertonung von Walther von der Vogelweides „Owe“. Zum Abschluss geben die Musikanten noch ihr selbst komponiertes Trinklied „Die Ballade der ewigen Spielleut“ zum Besten. Die Freiburger Spielleut haben mit ihrem neuen Album bewiesen, dass mittelalterliche Musik auch durchaus kreativ sein kann ohne an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Die Lieder sind hervorragend arrangiert und interpretiert und die Instrumentalstücke bieten einen Kompromiss zwischen Mittelalterrock und traditioneller Tanzmusik. Für mich ist Heidenspass sicherlich unter den besten Bands des Genres in Deutschland.“ (Adolf ‚gorhand‘ Goriup, www.folkworld.eu)
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