CD „Bluomenrot“ (2012)

Preis 15,00 Euro zur Bestellung

Titel
1. Heimsuchung
2. Bluomenrot
3. Danse Korrigane
4. A l’entrada del temps clar
5. Ich will trûren faren lân
6. Folkstanz
7. Saderaladon
8. Des Harfners Saitenzauber
9. Mich dunket
10. Hirtenhochzeit & Nonesuch
11. Levante
12. Ólafur Liljurós
13. Kling klang klockanslår

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Bluomenrot ….
…. ist unser Album voller Frühlingsgefühle, bluomenrot wie die Liebe. Eine Farbe wie geschaffen, die Zeit des Erblühens und das pralle Spiel des Lebens zu symbolisieren. Die Lebenslust zieht sich hier wie ein bluomenroter Faden durch ein Bouquet von lieblichen Frühlings- und Minneliedern, mitreißenden Rhythmen und Tänzen sowie gefühlvollen Balladen. Überraschende Wendungen bleiben selbstredend nicht aus, wenn etwa im mittelalterlichen Frauenlied die holde Dame ihren edlen Herrn beminnt. Auch endet nicht jede Geschichte glücklich, wie die nordische Sage um den jungen Ólafur, der einer reizenden Elfenmaid verfiel. Doch ist es nicht das Abenteuer, das Erleben selbst, das uns immer auf’s Neue zum Tanze ruft, unsere romantische Ader erweckt, uns gleichzeitig verjüngt und reifen lässt? Möge ein jeder beim Lauschen unserer Klänge des Frühlings bluomenrotes Band erfühlen, wie es zart, aber ungezähmt durch die Lüfte flattert und im Herzen einen Heidenspass in die Welt hinaus tragen!“

 Mit den Gastmusikern:  
Frederik Finn

Keltische Harfe bei Titel (8) Des Harfners Saitenzauber und (9) Mich dunket

Ulf der Ulkige

Akustischer Bass bei Titel (2) Bluomenrot, (5) Ich will trûren faren lân und (12) Ólafur Liljurós

Philipp der Felsflüsterer

Lithophon bei Titel (13) Kling klang klockanslår

♦ Eonili Elfenhaar

Gesang bei Titel (9) Mich dunket

   
© 2011/2012 Aufgenommen, gemischt und gemeistert von Magister Christoph Brandes in den hehren Hallen der Iguana Studios zu March-Buchheim
   
  • CD-Rezension aus Zillo Medieval (Ausgabe 8/12): „Die Sonne könnte einem bei diesem Scheiblein aus dem Allerwertesten scheinen, denn Heidenspass lassen mit ihrem dritten Album der Lebenslust und Freude freien Lauf – und das, ohne sich in stumpfer Sauflaune zu verlieren. Vielmehr lassen die Spielleute aus dem schönen Freiburg im Breisgau Vielseitigkeit walten und nähern sich mit Feinsinn sowohl alten als auch neuen Weisen. Beim Titelstück „Bluomenrot“ aus den Carmina Burana bleibt dem Zuhörer – so er denn kein grobschlächtiger Höhlentroll ist – nichts anderes übrig, als ausgelassen Ringelrein auf einer Wiese zu tanzen und die Schönheit der warmen Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen. Der selbst komponierte „Danse Korrigane“ wiederum ist den Spukgestalten und Feen der Bretagne gewidmet, die zu der treibenden und wuchtigen Sackhymne ordentlich die Sau herauslassen können. Aber auch zarte und leise Töne kommen nicht zu kurz und geben dem Silberling die nötige Einkehr und emotionale Tiefe.“ (Peter Sailer, www.zillo-medieval.de)
  • CD-Rezension aus folkworld #48: „Die fröhlichen Spielleute der Gruppe Heidenspass tragen ihr Hauptanliegen im Namen. Ein Heidenspass ist es, den sechs Leuten aus dem Süden des Landes zuzuhören. Mit Witz, eleganter Melodieführung und einem tiefen Griff in die Spielkiste des Mittelaltertheaters präsentiert Heidenspass ihre nun bereits dritte Studioproduktion. Es ist ja keine neue Weisheit, das Leute die kontinuierlich an ihrer Form arbeiten und offen sind für Ideen, reifen. Heidenspass haben an ihrer „Spielmannskunst“, wie sie es selbst bezeichnen, in den vergangenen Jahren Verfeinerungen vorgenommen. Ihre Stilistik ist an ihrer Spielfreude gewachsen. Das Ergebnis kann sich in jedem Fall hören lassen. „Bluomenrot“ ist nicht nur ein Fest der Spielfreude und des Tanzes, es ist auch ein interessanter Blick in die Spielmannsmusik Europas. So wandert Heidenspass musikalisch bis in die Bretagne, wo sie allerhand Sagengestalten gefunden haben wollen und hinunter in den Languedoc, wo sie den Troubaduren nachlauschen, die den wiederkehrenden Frühling besingen. Wunderschön ist das Lied „Ich will trûren faren lân“, das aus einer melancholischen Melodie heraus sehr schwungvoll wird. Dass es offensichtlich im Mittelalter nicht nur Minnesänger gab, die holden Frauen nachjodelten, sondern auch Frauen, die zu gegebener Zeit ein Lied an den Mann richteten, beweisen Heidenspass mit dem Lied „Mich Dunket“. In diesem sentimentalen Lied besingt eine Frau ihre Einsamkeit angesichts des ausbleibenden Gatten. Heidenspass können jedoch nicht nur die ruhigen Seiten des Mittelalters aufzeigen, sondern bringen mit der „Hirtenhochzeit“ ein bisschen Speedfolk ins Spiel. Zum Abschluss der CD wandeln sie auf den Spuren der Finnlandschweden und singen einen Kanon, in dem es um einen Mosspflücker geht. „Bluomenrot“ ist ein in jeder Hinsicht farbenfrohes Album, das Lust darauf macht, diese frohe Stimmung verbreitende Kapelle einmal in Aktion zu sehen.“ (Karsten Rube, www.folkworld.eu)
  • CD-Rezension aus Miroque Nr.12:  „Heidenspass – dieser Name ist Programm. Lebensfreude ist das kennzeichnende Merkmal der Spielleute aus dem schönen Freiburg im Breisgau, die sich hier der musikalischen Ausgestaltung von Frühlingsgefühlen widmen. Das Titelstück, dessen Text den Carmina Burana entstammt, näselt zwar mittelalterlich, ist aber ausgesprochen volkstümlich geraten. Bilder von Maiden in Trachten, die sich im Kreise drehen, ziehen vor dem geistigen Auge vorbei. Ein Titel wie „Folkstanz“ spricht für sich. Den Gegenpol bilden lyrische Momente wie „Des Harfners Saitenzauber“ – eine Art Interludium, ehe das Tanzbein mit dem wiegenden, aber ebenfalls moll-verhangenen „Mich dunket“ wieder Schwung aufnimmt und in die „Hirtenhochzeit“ mündet. Manches, was die selbsternannten Spielleute der Herzen auf ihrem dritten Album zu Gehör bringen, mag in seiner Harmonie ein wenig naiv anmuten – das ist aber durchaus Teil des Konzepts. Blumenwiesen sollen Blumenwiesen bleiben. Schönheit und Wonne müssen nicht zwanghaft gebrochen werden. Lieber sucht man die Zwischentöne in Stücken, die sich dafür anbieten, wie dem raffiniert mit Tempowechseln und Harmonien spielenden „Ich will trûren faren lân“. Wer sich auf das Klanguniversum von Heidenspass einlässt, der wird mehr und mehr feststellen, dass die Welt, die ihre Musik erschafft, keineswegs rosa-, sondern tatsächlich bluomenrot ist: blut- und glutvoll und wie geschaffen dafür, dem Hörer wahre Freude zu schenken – eingedenk der Tatsache, dass auch irgendwo die Schattenseiten lauern. 4 von 5 Punkte“ (Christoph Kutzer, www.miroque.de)
  • CD-Rezension aus Karfunkel Nr.117: „Es ist schon der dritte Silberling, mit dem die Musikerinnen und Musiker von „Heidenspass“, die sich selbst gern „die Spielleute der Herzen“ nennen, die Fans erfreuen. Auch diese Scheibe ist voll von swingender und klingender Mittelaltermusik aus den Carmina Burana, Finnland, Ungarn, Island, Frankenreich oder der Feder der Spielleute selbst. Thema des Albums ist die Freude am Leben, und genau so klingen die 13 Tracks auch. Also rein damit in den Player und los geht’s.“
    (Maria Palmer, www.karfunkel.de)


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